Wie alt werden Hunde?

Zurück in das Jahr 2010. Ich laufe im Bochumer Tierheim die Bereiche der Hunde ab. Gehe von Gehege zu Gehege. Lese die Profile der Hunde. Bleibe bei einer Hündin stehen. 8 Jahre soll sie schon alt sein.

2 Monate später zieht diese Hündin bei mir ein. Wir haben tolle Jahre zusammen, bis sie schließlich im Dezember 2018 verstirbt.

Die Frage, wie alt meine Hündin wirklich war. Wie alt sie werden könnte. Und was ich tun kann, um ihre Lebenserwartung zu steigern, haben mich immer umgetrieben.

Nicht nur, um das Wissen zu haben, sondern um einen wichtigen Punkt zu erfahren: wie viel Zeit bleibt uns eigentlich zusammen?

Das Wichtigste auf einen Blick

  1. Der durchschnittliche Hund wird zwischen 10 und 15 Jahren alt
  2. Wie alt dein Hund werden kann, hängt von seiner Rasse, Größe, Genetik und dem Lebensumfeld ab
  3. Meist gilt: je kleiner die Hunderasse, umso älter kann der Hund werden
  4. Du kannst die Lebenserwartung deines Hundes beeinflussen

1. Durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden

Die Lebenserwartung von Hunden unterscheidet sich je nach Rasse, Größe, Genetik und den Lebensbedingungen.

Deswegen ist es es auch so schwierig vorauszusagen, wie alt der eigene Hund denn nun wird.

Es gibt zwar Tabellen, die versuchen, die mögliche Lebenserwartung nach Hunderassen aufzugliedern. Aber da die Rasse nicht der einzige Faktor ist, können diese Schätzungen ungenau sein.

Aber es gibt Anhaltspunkte, die ich dir zeigen möchte.

2. Eine Frage der Größe und der Rasse des Hundes

alter kleine u große hunderassen
Das mögliche Alter kleiner und großer Hunderassen unterscheidet sich deutlich.

Eine erste grobe Einschätzung der Lebenserwartung kannst du über die Rasse und Größe deines Hundes vornehmen.

Dazu unterscheidet man zwischen kleinen, mittleren und großen Hunderassen.

Als kleine Hunderasse definiert man Hunde bis 15 Kilogramm Körpergewicht. Mittlere Hunderassen, sind Hunde mit einem Gewicht zwischen 15 und 40 Kilogramm. Und große Hunderassen sind all jene Hunde, die über 40 Kilogramm wiegen.

Ganz grob kann man sagen:

  • kleine Hunderassen gelten ab ca. 10 Jahren als Senior und werden bis zu ca. 18 Jahren alt
  • mittlere Hunderassen gelten ab ca. 8 Jahren als Senior und werden bis zu ca. 15 Jahren alt
  • große Hunderassen gelten ab ca. 7 Jahren als Senior und werden bis zu ca. 10 Jahren

Anmerkung: Das sind alles nur grobe Werte, die sich selbst in der Fachliteratur unterscheiden.

2.1 Genetik

Doch ein ganz wichtiger weiterer Aspekt sind die Gene des Hundes. Deswegen nehmen Mischlingshunde oft auch eine Sonderrolle ein.

Es gibt Hunde, die eine prächtiges genetisches Fundament mitbringen. Das bedeutet beispielsweise, dass sie weniger anfällig für Erkrankungen sind und ein hohes genetisches Maximalalter besitzen.

Es gibt aber auch Hunde, bei denen das genetisch nicht der Fall ist.

Außerdem spielt die Zucht und die damit einhergehende teilweise Inzucht eine wichtige Rolle, die vor allem bei der Linienzucht vorkommt. In der Fachliteratur geht man davon aus, dass Inzucht ein eher negativ beeinflussender Faktor ist.

2.2 Sonderfall: Mischlingshunde

Mischlingshund
Mischlingshunden wird aufgrund der neuen „Genmischung“ eine höhere Lebenserwartung nachgesagt.

Im Hinblick auf die Lebenserwartung ist die Genetik ein wichtiger Baustein.

Bei Mischlingshunden entsteht eine völlig neue Zusammensetzung der Genetik.

Dadurch ergibt sich genetische Vielfalt, wobei sich positive Faktoren im Sinne der Evolution besonders durchsetzen sollten.

Die Eigenschaften der Hunderassen, die bei einem Mischling „beteiligt“ waren, spielen eine große Rolle für das Hundealter eines Mischlings.

Man geht deshalb davon aus, dass Mischlinge eine höhere Lebenserwartung im Vergleich zu gezüchteten Rassehunden haben, weil negative Faktoren wie Inzucht nicht vorhanden sind.

2.3 Lebensumfeld und Ernährung

hund zu dick
Übergewicht und zu wenig Bewegung beeinträchtigen die Gesundheit und die Lebenserwartung von Hunden enorm.

Was passiert mit Menschen, die viel rauchen, sich ungesund ernähren und sich kaum bewegen?

Oft neigen sie zum Übergewicht, einer schlechten Durchblutung, Atemproblemen und sind die absolute Risikogruppe für Schlaganfälle, Herzinfarkte und COPD und andere Krankheiten. Ihre Lebenserwartung ist deutlich kürzer.

Nicht viel anders ist es bei Hunden.

Wird ein Hund in einer verrauchten Wohnung, mit wenig Bewegung, einseitigem Futter und null Förderung, Spiel und Freude am Leben gehalten, dann kann das die Lebenserwartung des Hundes deutlich senken.

Hunde sind nicht gefeit davor, aufgrund von Umwelteinflüssen Krankheiten zu entwickeln, die das Hundeleben enorm verkürzen.

Krebs und Tumore von ständigem Zigarettenqualm.

Unverträglichkeiten, Erkrankungen der inneren Organe und Magen-Darm-Probleme durch einseitiges oder schlechtes Futter.

Gelenkprobleme durch Fettleibigkeit.

Keine Freude am Leben, weil der Hunde vernachlässigt oder sogar bewusst nicht artgerecht gehalten wird. Auch das soll es schon gegeben haben.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: wir Zweibeiner können durchaus Einfluss auf die Lebenserwartung unserer Hunde nehmen. Indem wir sie artgerecht und gesund leben lassen, sie mit guten Dingen füttern, fordern, fördern und ihnen Freude am Leben bereiten.

2.3.1 Biographisches und biologisches Alter

Beim Menschen gibt es kein Alter, bei dem man sagt „ab jetzt, Zweibeiner, bist du alt.“.

Es gibt Senioren, die mit 80 Jahren noch joggen und reisen und topfit sind. Und es gibt Senioren, die mit 70 schon schwer krank und pflegebedürftig sind.

So ist es auch beim Hund.

Alter ist immer eine Kombination aus verschiedenen Faktoren.

Das biographische Alter eines Hundes berechnet sich aus dem Geburtsdatum. Wie beim Menschen. Es ist ein fester Wert.

Das biologische Alter richtet sich nach dem Zustand des Körpers deines Hundes. Es ist vielmehr etwas relatives.

2.3.2 Regenerationsfähigkeit

Angenommen dein Hund hat eine schlechte Regenerationsfähigkeit und eine dürftige genetische Ausgangsbasis. Dann kann er nach biographisch vielleicht erst 6 Jahre alt sein. Biologisch gesehen macht er aber möglicherweise einen viel älteren Eindruck.

Andersherum kann es auch sein, dass dein Hund eine tolle genetische Basis und eine exzellente Regenerationsfähigkeit. Dann ist er biographisch vielleicht schon 10 Jahre alt, wirkt aber wie ein gesunder und kraftvoller Hund mit 7 Jahren.

Früher meinte man, dass man das Alter des Hundes auch an den Zähnen „ablesen“ konnte. Heute ist der Zustand der Zähne kein Indiz mehr. Denn der Zustand der Zähne ist nicht nur eine Folge von Haltung und Umwelteinflüssen, sondern auch der Genetik.

Dieses Wissen macht es noch viel schwieriger, das korrekte biographische Alter des Hundes zu bestimmen, wenn es nicht bekannt ist. So wie es bei meiner Hündin war.

Als ich sie 2010 aus dem Tierheim holte, wurde sie bereits auf 8 Jahre geschätzt. Erst im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass das entweder nicht korrekt war oder sie eine enorme Regenerationsfähigkeit und grandiose Genetik besaß. Oder sie fühlte sich endlich so wohl in ihrem neuen Leben und ihren neuen Lebensumständen, dass sie beschloss, einfach noch länger zu bleiben. Ich weiß es nicht.

Sie verstarb schließlich im Dezember 2018 und wäre laut Tierheim zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt gewesen. Ein enormes Alter für einen mittelgroßen Hund. Oder ein Zeichen dafür, dass ihre Lebensumstände zu einem geringeren biologischen Alter geführt haben.

2.4 Hunderassen die besonders alt werden können

kleine hunderasen werden älter
Kleine Hunderassen werden deutlich älter als ihre großen Kollegen.

Es gibt sie. Die Hunderassen, denen nachgesagt wird, dass sie besonders alt werden können.

Das trifft besonders auf kleine Hunderassen zu.

Ein Chihuahua, Shih Tzu, Yorkshire Terrier, Pudel oder Jack Russel Terrier kann durchaus bis zu 16, 17 oder 18 Jahren alt werden.

2.5 Hunderassen, die besonders jung sterben

große hunde werden nicht sehr alt
Sehr große Hunderassen werden leider nicht sehr alt.

Auf der anderen Seite gibt es die Hunderassen, die bekannt dafür sind, dass sie leider nicht sehr lang leben.

Das sind bekannterweise besonders große Hunderassen.

Der Irish Wolfhound, der Berner Sennenhund oder die Dogge werden selten älter als 6 bis 8 Jahre.

2.6 Warum werden Menschen viel älter als Hunde?

Etliche Male hörte ich schon Hundehalter, die beklagten, dass ihre Hunde nicht im Ansatz so alt werden wie der Mensch. Mir wäre es auch viel lieber, wenn die Zeit mit meinen Hunden nicht nur auf 10 bis 15 Jahre begrenzt wäre.

Die Wissenschaft liefert unterschiedliche Erklärungen zu diesem Fakt.

Einerseits soll die Festlegung des Alters in den Genen liegen. Menschen erreichen damit bereits genetisch ein viel höheres Maximalalter als Hunde.

Eine andere Erklärung ist, dass kleinere Säugetiere eine höhere Aktivität des Stoffwechsels besitzen. Das wiederum führt zu einer schnelleren Alterung der Zellen und damit zu einer geringeren Lebenserwartung.

Deswegen werden Hamster auch nur ca. 2 Jahre alt. Katzen hingegen bis zu 20 Jahren.

Widersprüchlich ist an dieser Stelle jedoch, dass kleinere Hunde deutlich älter werden können, als ihre großen Artgenossen.

3. Anzeichen, dass dein Hund alt wird

anzeichen alter hund
Das Alter des Hundes kann sich durch viele Zeichen andeuten. Häufig wird das Fell an Kopf und Schnauze grau bis weiß.

Wie beim Menschen, gibt es auch bei Hunden keinen exakten Zeitwert, an dem man festmachen kann, dass der Hund ab jetzt ein Senior ist.

Dennoch gibt es Anzeichen für das Alter.

Es gibt Beobachtungen, die du am besten beim Tierarzt abklärst. Reagiert dein Hund beispielsweise nicht mehr, wenn du ihn rufst, kann es sein, dass dein Hund einfach nur altersbedingt schlechter hört.

Es ist aber auch möglich, dass dein Hund ein anderes Problem an den Ohren hat, das tierärztlich behandelt werden muss.

Diese Veränderungen können Anzeichen für einen alternden Hund sein:

  • dein Hund ist weniger aktiv
  • der Hund läuft langsamer
  • seine Ausdauer lässt nach
  • der Hund weißes Haar rund um die Schnauze und im Kopfbereich
  • das Fell glänzt nicht mehr stark
  • die Augen werden trüb
  • dein Hund kann nicht mehr gut hören und sehen
  • dein Hund ist anfälliger für Erkrankungen
  • die Gelenke und Knochen sind anfälliger für Arthrose und andere Knochenerkrankungen
  • Erkrankungen der inneren Organe kommen hinzu
  • der Hund hat ein vermindertes Reaktionsvermögen
  • dein Hund schläft mehr
  • es bilden sich Geschwülste unter der Haut

Das sind typische und häufig auftretende Anzeichen dafür, dass dein Hund alt wird.

Das bedeutet aber nicht, dass alle Anzeichen auf deinen Hund zutreffen.
Den nordischen Hunderassen, wie dem Husky oder dem Alaskan Malamute, sieht man ihr Alter beispielsweise äußerlich meist kaum an.

Wichtig ist, dass du bestimmte Veränderungen, die bedenklich sein könnten, beim Tierarzt abklären lässt. Steht dein Hund nach dem Schlafen schwerfällig auf, kann das durchaus auch auf eine Arthrose hindeuten. Dein Hund ist dann nicht nur altersbedingt „etwas schwach“, sondern sollte behandelt werden.

Ähnlich ist es, wenn dein Hund ab und an Urin verliert. Das kann eine altersbedingte Inkontinenz sein. Es ist aber auch möglich, dass dein Hund eine Blasenentzündung hat.

Alter an sich ist keine Krankheit. Sondern eine Lebensphase.

5. Das Alter des Hundes bestimmen

hundealter bestimmen
Anhand verschiedener Faktoren kannst du grob das Alter deines Hundes bestimmen.

Kennt du das genaue Alter deines Hundes nicht, bist du sicher auch immer versucht, es trotzdem herauszufinden.

Schließlich wirst du auf den Hundewiesen und Spaziergängen oft genug gefragt „…und wie alt ist dein Hund?“. Außerdem gibt es Orientierung, das Alter seines Hundes zu kennen.

Mit meiner Hündin ging es mir genau so. Das Tierheim definierte damals ein etwas zu hohes Alter. Die Tierärztin und ich vermuteten, dass meine Hündin jünger war, als vom Tierheim geschätzt.

Schließlich ist es aber völlig egal. Zu wissen, wie alt dein Hund ist, macht sein Leben nicht länger und den Alltag nicht anders.

Wegen der starken Unterschiede zwischen dem biographischen und biologischen Alter, wirst du das Alter nie genau bestimmen können.

Es gibt jedoch Hinweise, die eine grobe Einschätzung zulassen. Wie ich schon geschrieben habe, können auch alte Hunde mit toller Genetik und hervorragender Regenerationsfähigkeit die Eigenschaften junger und gesunder Hunde aufweisen.

5.1. Hundealter in Menschenjahren – 1 Hundejahr gleich 7 Menschenjahre?

Sicherlich kennst du diese „Faustformel“ auch. Ein Hundejahr entspricht 7 Menschenjahren.

Diese Formel ist leider völliger Unfug.

Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die einen derartigen Zusammenhang jemals bestätigt hätte.

Zudem möchte ich dir ein kleines Rechenexempel geben.

Nimm mal an, dass ein kleiner Hund das Alter von 10 Jahren erreicht. Dann wäre er nach dieser Formel 10 x 7 = 70 Menschenjahre alt.

Dann würde man den kleinen Hund schon als relativ alten Senior betrachten, obwohl er eigentlich noch gute 6 bis 8 Jahre zu leben hat.

Es ist verständlich, dass wir Menschen versuchen das Alter unserer Hunde zu begreifen. Sich auf diese Formel zu verlassen und den Umgang mit dem Hund darauf auszurichten, kann aber fatal sein.

 

Hinweise für eine grobe Einschätzung des Hundealters

5.2 Muskulatur und Statur

Die Muskulatur der Hunde baut sich im Seniorenalter ab.

Je definierter die Muskeln deines Hundes, desto jünger wird er vermutlich sein.

5.3 Fell

Alte Hunde neigen zu eher rauem und trockenem Fell.

Je glänzender und weicher das Fell, desto jünger oft auch der Hund.

5.4 Augen

Alternde Hunde bekommen oft trübe Augen.

Bei einem jungen Hund sollten die Augen immer klar sein und nicht tränen.

5.5 Zähne

Je glänzender, weißer und unverbrauchter die Zähne des Hundes aussehen, umso jünger ist der Hund üblicherweise auch.

Aber auch junge Hunde können aufgrund von Genetik und starker Abnutzung sehr schlechte aussehende Zähne haben.

 

6. Tipps für ein langes und gesundes Hundeleben – das kannst du tun

langes und gesundes Hundeleben
Mit Bewegung, guter Ernährung und einem geeigneten Lebensumfeld, sorgst du dafür, dass dein Hund lange fit und gesund bleiben kann.

Das Lebensumfeld eines Hundes hat deutlichen Einfluß auf seine Lebenserwartung.

Es gibt Hunde, die sehr jung ohne langwierige Erkrankung versterben. Es gibt Hunde, die trotz allerhand Alterserscheinungen sehr lang leben.

Wie kannst du darauf einwirken?

6.1 Ernährung

gesunde Ernährung des Hundes
Eine gesunde und artgerechte Ernährung unterstützt deinen Hund dabei, gesund zu bleiben.

Die Ernährung ist ein zentrales Element der Hundegesundheit.

Vergleichbar mit der Ernährung des Menschen.

Ernährung hat direkten Einfluß auf das Gewicht, die Gelenke, Knochen, innere Organe und das Wohlbefinden des Hundes.

Die viel diskutierte Preisfrage ist: welche Ernährung ist gesund für den Hund?

Trockenfutter? Nassfutter? Oder Barf?

Egal, welche Hundefuttersorte dein Hund oder du für deinen Hund bevorzugst. Es gibt in jedem Bereich gute und gesunde Optionen.

6.2 Gewicht

Es ist offensichtlich, dass ein dicker Hund, der den Tag über nur faulenzt weniger fit und gesund ist als ein Hund mit Normalgewicht, der auch gern mal eine Runde mit dem Zweibeiner joggt.

Übergewicht beim Hund wirkt sich eigentlich immer negativ auf Gelenke und Knochen, aber auch auf innere Organe aus.

Im Sinne einer hohen Lebenserwartung solltest du deshalb Übergewicht bei deinem Hund vermeiden.

6.3 Bewegung

Bewegung tut in vielerlei Hinsicht gut.

Dein Hund kann Energie loswerden, sich auspowern.

Er kann Muskulatur aufbauen. Und er kann einfach nur Freude an der Bewegung haben.

Bewegung bedeutet jedoch nicht nur „Gassigehen“, sondern auch mal mit anderen Hunden zu toben, zu rennen, zu schwimmen, mit joggen zu gehen, oder vielleicht auch über Stock und Stein zu springen.

Mit (gemeinsamer) Bewegung kannst du deinem Hund Selbstbewusstsein geben, eure Bindung stärken, ihn fit halten und Übergewicht vermeiden.

6.4 Gesundes Umfeld

Hund soziale Kontakte - Spiel
Spiel, soziale Kontakte zu Artgenossen und zum Menschen sind für Hunde wichtig, um glücklich zu sein.

Zu einem gesunden Umfeld für den Hund gehört, dass du seinen Lebensraum möglichst gesund gestaltest.

So wie man es vermutlich auch für Kinder, den Partner oder sich selbst gestalten würde.

Dazu zählt, dass der Hund keinen schädlichen Stoffen wie permanentem Zigarettenqualm ausgesetzt ist.

Gleichermaßen entscheidend ist eine artgerechte Haltung mit sozialen Kontakten zu Artgenossen und Menschen.

Du sollst deinen Hund nicht zwingen, Kontakt zu anderen Hunden und Menschen zu haben. Wenn er das aber gern hat, dann sollte er die Möglichkeit bekommen.

Meine alte Hündin hatte nie wirklich Bock auf andere Hunde. Ihr war es aber sehr wichtig, in meiner Nähe zu sein und den Kontakt zu mir und unserer Familie zu haben.

Mein Rüde hingegen liebt so ziemlich alle anderen Hunden. Er mag es, andere Hunde kennen zu lernen, mit ihnen zu spielen oder einfach nur durch den Wald zu streifen.

Beides habe ich entsprechend der Vorlieben meiner Hunde gefördert oder gelassen.

6.5 Tierärztliche Kontrollen

Es kann eine super schwierige und langwierige Suche sein. Aber ein beständiger und vertrauensvoller Tierarzt ist für dich und deinen Hund Gold wert.

Ebenso wie regelmäßige tierärztliche Kontrollen.

Mir ist es immer wichtig, dass meine Hunde möglichst bei einem Tierarzt behandelt und untersucht werden.

Der Tierarzt lernt meine Hunde über die Jahre kennen und kann ihren Zustand oder auch Veränderungen so besser einschätzen.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich meine Hunde mit langjährigem Vertrauen zu einem Tierarzt einfacher und gelassener untersuchen und behandeln lassen.

Mein Hund wird alt…Dein Hund wird alt

Ich habe mir für meine Hunde immer gewünscht, dass sie ohne Krankheiten altern und sterben können. Dieser Wunsch geht leider nicht immer in Erfüllung. Trotz aller guten Dinge, die man als Zweibeiner für den Vierbeiner ermöglicht.

Leider kann dir niemand voraussagen, wie alt dein Hund wird.

Es ist tröstlich, dass unsere Hunde heute schon wesentlich älter werden als noch vor 30 oder 40 Jahren. Aus dem einfachen Grund, dass die Tiermedizin heute wesentlich weiter ist.

Und auch du kannst viel dafür tun, dass dein Hund gesund und fit alt wird.

 

Liebt eure Hunde ♥

Ich freue mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte und bin gespannt auf deine Erfahrungen, Fragen und Tipps. Du kannst mir dazu ganz einfach unten im Kommentarfeld schreiben! 🙂

Neu: Fragen kannst du nun auch in unserer Facebook-Gruppe stellen – Tipps und Erfahrungen von anderen Hundefreunden inklusive. 🙂

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