Tractive Motion Aktivitätstracker für Hunde im Test

Es ist mal wieder an der Zeit ein neues Gadget für meine Hunde zu testen. Diesmal habe ich mich für den Tractive Motion Aktitivätstracker entschieden. Letzten Freitag bei Amazon* bestellt, wurde er heute geliefert. Und wie es sich eben so für Neugierige gehört, habe ich den Tracker auch direkt ausgepackt und in Betrieb genommen.

Ich berichte hier von meinen ersten Eindrücken vom Tractive Motion Aktivitätstracker, den ich in den nächsten Tagen und Wochen mit meinem Hund Pan testen werde. Meine Erfahrungen und Eindrücke werde ich natürlich hier wieder mit euch teilen und den Artikel jeweils um diese erweitern – und ich freue mich natürlich auf dein Feedback.

Update: Der Tractive Motion Aktivitätstracker wurde offensichtlich eingestellt. Dafür gibt es nun aber den neuen Tractive GPS DOG Tracker, der GPS Tracker und Aktivitätstracker in einem Gerät ist. 

Tractive Motion Aktivitätstracker im Überblick

Die Verpackung für den Tracitve Motion ist relativ klein gehalten. Man bekommt das Ganze auch ohne „Werkzeug“ auf – mal keine von diesen ätzenden Blister-Verpackungen. Das gibt auch direkt schon den ersten Pluspunkt.

Auf der Rückseite der Verpackung des Tractive Motion befindet sich eine kurze Erklärung zum Start des Geräts, als auch zur App.

Verpackung-Tractive-Motion-Aktivitaetstracker

Im Lieferumfang enthalten ist der Tractive Motion Aktivitätstracker, ein Ladekabel für den Tracker und eine Bedienungsanleitung in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Lieferumfang-Tractive-Motion

Ganz unter dem Tractive-Motto „Ein aktives Tier ist ein gesundes Tier“ geht es los. Mein Pan mit etwas Übergewicht kann nun fleißig sogenannte „Pet Points“ sammeln.

Aber vorerst muss ich den Tractive Motion aufladen. Dazu entnimmt man den Tracker aus der Silikonhülle. Ich habe das erst nicht richtig verstanden, wie das gehen soll. Hier darf man aber nicht allzu vorsichtig sein. Zuerst entfernst du dazu am besten den Aufkleber auf den Display. Dann versuchst du etwas von dem Silikon zwischen die Finger zu bekommen. So kannst du den Tracker mit ein wenig Geschick aus der Silikonhalterung lösen.

Für die Aufladung klemmst du den Tractive Motion einfach in die Ladevorrichtung (siehe Foto) und verbindest den USB-Anschluss mit einem PC, oder einem Adapter, der sich an der Steckdose befindet. Ich habe die erste Aufladung mit einer USB-Steckdose vorgenommen. Klappt super.

Damit man auch weiß, dass das Gerät lädt, gibt es eine kurze Vibration als Feedback für die nun beginnende Aufladung. Das finde ich sehr gut gelöst. Während des Aufladens sieht man auf dem Display übrigens auch eine sich ladende Batterie-Abbildung. Das bestätigt dann nochmal den Ladevorgang.

Tracker aus der Silikonhülle nehmen
Zum Laden den Tracker aus der Silikonhülle nehmen
Tracker-und-Silikonhülle-einzeln
Tracker und Silikonhülle Einzelansicht
Ladevorgang-des-Tractive-Motion-Aktivitätstracker
Ladevorgang des Tractive Motion Aktivitätstracker

Tractive Motion App 

Während der Tractive Motion lädt, kannst du schon mal die App für dein iOS- oder Android-Gerät herunterladen. Suche dazu im Store einfach nach „Tractive Motion“. Das hat zumindest im Playstore von Google super fix funktioniert. Anschließend auf „Installieren“ klicken und warten bis der Vorgang erledigt ist. Danach kannst du die App öffnen.

Um den Tracker mit deiner App zu koppeln, musst du nun folgende Schritte durchführen:

  1. Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren.
  2. GPS auf dem Smartphone aktivieren (benötigt man für Schritt 7)
  3. Die Tractive Motion App öffnen.
  4. Auf dem Smartphone 3 Mal nach rechts wischen 😉 – erst dann erscheint die Auswahl „Ich habe eins!“ – mit diesem Button startest du die Kopplung.
  5. Zulassen, dass die Motion App auf Fotos, Medien und Dateien auf dem Gerät zugreifen darf. Mit „Zulassen“ bestätigen.
  6. Bei Tractive jetzt über die App registrieren oder mit einem bestehenden Account anmelden.
  7. Auf „Tractive Motion“ klicken, um dieses Gerät zu koppeln.
  8. Ein Foto für den Hund oder die Katze auswählen.
  9. Tierart auswählen (Hund, Katze, Pferd, andere Haustiere)
  10. Hunderasse auswählen
  11. Bei Mischlingen bei „Mixed Breed“ ein Häkchen setzen und die Rasse wählen, die stärker vertreten ist.
  12. Schulterhöhe eingeben.
  13. Pet Points Ziel festlegen.
  14. Tracker am Halsband des Hundes befestigen und los geht´s !

Hier noch ein paar Screenshots zur App-Einrichtung:

Tractive Motion App

Erstes Fazit zur Einrichtung

Nach meinem Geschmack ging die Einrichtung der App und die Kopplung des Trackers ziemlich gut über die Bühne. Da habe ich schon andere Sachen erlebt.

Die Einrichtungsschritte aus der Bedienungsanleitung sind auf die gröbsten Schritte reduziert, geben aber die richtige Richtung an.

Die Daten zum Tier kann man im Nachhinein übrigens jederzeit editieren.

Mein erster Eindruck ist, dass die Tracitve Motion App in jedem Fall aufgeräumt und intuitiv zu handhaben ist. An der ein oder anderen Stelle würde ich mir noch ein wenig mehr „Detailarbeit“ wünschen, aber das ist „Meckern auf hohem Niveau“.

So ging es weiter

Heute (11.04.2017) ist unser erster Tag mit dem Tractive Motion Aktivitätstracker. Pan und ich werden den Tracker nun einige Tage bis Wochen testen. Unsere Erfahrungen mit dem Tracker werde ich dann natürlich hier mit euch teilen und den Artikel entsprechend erweitern!

Unser erstes Pet Point-Ziel sind 4.000 Punkte am Tag – das ist laut der Motion App eine gute Punktzahl für einen durchschnittlich aktiven Hund. Ich will sehen, wie schnell oder langsam wir die 4.000 Punkte voll haben.

Neben den üblichen Gassirunden geht es heute auch direkt samt Tracker zum Rallye Obedience. Mal schauen, ob der Tracker da am Halsband bleibt und welches Aktivitätslevel uns der Tracker in unserem Alltag bescheinigt.

Mein Hund mit Tractive Motion
Mein Hund Pan trägt den Tractive Motion Aktivitätstracker

Mein Fazit nach 6 Wochen

Die Sache mit dem Aktivitätstracker hat in den letzten Wochen gut funktioniert. Pan und ich haben unser Ziel wöchentlich etwas gesteigert und gehalten. Und das half sogar beim Abnehmen. Woohoo!

Problem an der Sache: Gestern haben wir den Tractive Motion verloren! Unauffindbar.

Dass sich der Tracker beim Spielen oder auch einfach beim Laufen aus der Halterung gelöst hat, ist uns schon ein paar Mal passiert. Glücklicherweise haben wir ihn aber immer wiedergefunden. Nun aber leider nicht mehr.

Mein Fazit also: ein tolles Ding, um das Aktivitätslevel deines Hundes zu beobachten und um auch das ein oder andere Gramm Speck zu verlieren. Dass wir das Teil verloren haben, schmälert aber leider den ganz guten Gesamteindruck.

 

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