Natural Dog Food – Rohfütterung für Hunde [Buchvorstellung]

„Natural Dog Food“ von Tierheilpraktikerin und Autorin Susanne Reinerth gehört für mich zur Standardlektüre jedes Hundehalters, der seinen Hund mit Frischfleisch ernähren bzw. barfen möchte. Zusammen mit den Büchern von Swanie Simon ist dieses Buch für mich ein super Einstieg in das Barfen gewesen, als auch immer wieder ein hilfreiches Nachschlagewerk.

Interessant ist auch, dass der Titel des Buches nicht unter dem üblichen Schlagwort BARF läuft, sondern übersetzt bedeutet „natürliche Hundeernährung“. Die Autorin beschreibt das Ziel ihres Buches vor allem darin, dass sie zeigen möchte, wie eine natürliche Hundeernährung ohne großen Aufwand umgesetzt werden kann, welche Nahrungsmittel sich dafür eignen und wie man Hundemahlzeiten zusammenstellt.

1. Allgemeines zum Buch „Natural Dog Food“

Natural Dog Food*“ (gibt es auch als Kindle) ist unter den BARF-Büchern mit 239 Seiten ein echter Brocken mit so viel Wissen und praktischen Hinweisen wie man es in dieser Summe kaum in einem anderen deutschsprachigen Buch findet.

Was mir sehr imponierte, war die Herangehensweise und Schreibweise der Autorin. Es ist alles sehr gut verständlich und sympathisch geschrieben. Im ersten Teil des Buches erfährt man, wie die Verdauung des Hundes, begonnen bei der Maulhöhle bis zum Ausscheiden des Kots, eigentlich funktioniert.

Danach geht es in die Grundlagen der Ernährungslehre. Wenn man will, erfährt man hier eine ganze Menge über Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Kalzium (und das vielfach diskutierte Kalzium-Phosphor-Verhältnis), Magnesium, Kalium, Chlorid, Natrium, Eisen, Kupfer, Vitamine, Cholin und und und.

Im Zweiten Teil erst geht es richtig los mit der Rohfütterung von Fleisch und Knochen. Wir erfahren vorerst wichtiges über verschiedene Fleischsorten und Fleischteile und erhalten hilfreiche Tipps zur Zerteilung, Lagerung, Konservierung und dem Auftauen von Fleisch.

In diesem Teil geht es auch um häufig gefürchtete Krankheitserreger im rohen Fleisch – von Aujeszky bis Toxoplasmose. Diesen Punkten wendet sich Susanne Reinerth sachlich und ausreichend detailliert, sodass man sich als Hundehalter ausreichend informiert und etwas „sicherer“ fühlt.

1.1 Inhalte

Auf den Seiten 83 bis 165 geht es schließlich um weitere Bestandteile der Rohfütterung wie

  • Gemüse
  • Kräuter
  • Obst
  • Getreide
  • Öle und Fette
  • Samen, Kerne und Nüsse
  • weitere Zusatzfuttermittel

Mir haben diese Kapitel unheimlich dabei geholfen, diese Bestandteile des Futters an die Bedürfnisse meiner Hunde anzupassen. Selbst ein Rezept für ein Hundepesto lässt sich darin finden, dass ich seither immer mal wieder für meine Hunde aus frischen Kräutern zubereite.

Im Anschluss folgt Teil 3 – der für die meisten Hundehalter wohl interessanteste Teil des Buches. Hier geht es um die Zusammenstellung von Mahlzeiten für den Hund.

Teils kann es mal ganz schön kompliziert aussehen – ist es aber nicht. Ähnlich wie es auch Swanie Simon macht, findest du in diesem Teil des Buches eine recht einfache Methode den Futterbedarf deines Hundes zu berechnen – mit Getreide und ohne Getreide, als auch die Berechnung der Knochenrationen, Innereien, Muskelfleischmengen und die Mengen pflanzlicher Bestandteile wie Gemüse, Obst und Kräutern.

1.2 Futterpläne & Hilfen

Ebenfalls findest du darin einen exemplarischen Futterplan ohne Getreide und Milchprodukte, als auch mit Getreide und ohne Milchprodukte usw..

Erläutert wird auch wie die Umstellung des Hundes auf die Frischfleischfütterung einfach gelingen kann. Du erfährst, mit welchen Sorten Fleisch, Gemüse und Obst du am besten beginnst und wie du die Zutaten optimal zusammenstellst. Für BARF-Anfänger ein hilfreiches und praktisches Kapitel!

Zum Ende hin gibt es außerdem noch hilfreiche Tipps für „mäkelige Fresser“, die Beschaffung von Frischfleisch, Rohfütterung im Urlaub, Leckerlis, Entwurmung, Erkrankungen.

2. Mein Fazit zu „Natural Dog Food“

Wie man vielleicht schon merkt, bin ich von „Natural Dog Food“ immer noch sichtlich beeindruckt. Das Buch ist mir auch heute noch eine große Hilfe. Das Ziel „Ein praktischer Leitfaden“ scheint für mich allemal erfüllt.

Empfehlen möchte ich es vor allem Hundehaltern, die ernsthaft in Erwägung ziehen, den eigenen Hund auf die Frischfleischfütterung / BARF umzustellen oder dies bereits getan haben und sich noch etwas mehr Wissen oder weitere Ideen für die Ernährung des Hundes aneignen möchten.

Noch mehr Bücher findest du übrigens hier: „Hundebücher – meine Hundebibliothek und die besten Empfehlungen für dich„.

Natural Dog Food Hundebuch Cover

 

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Hast du das Buch „Natural Dog Food“ gelesen? Wie ist deine Meinung dazu? Und wenn du es nicht gelesen hast – würdest du es lesen wollen? Du kannst ganz einfach unten ins Kommentarfeld schreiben! 🙂

Neu: Fragen kannst du nun auch in unserer Facebook-Gruppe stellen – Tipps und Erfahrungen von anderen Hundefreunden inklusive. 🙂


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