Hundeortung – deinen Hund orten und wiederfinden

Das Erste was man mit dem Begriff Hundeortung womöglich verknüpft, ist das Orten eines Hundes mit einem technischen Gerät.

Unter der Hundeortung kann man aber weitaus mehr verstehen. Es gibt nicht nur GPS Geräte, mit denen man den Standort eines Hundes per GPS ausfindig machen kann.

Auch andere Hilfsmittel helfen dabei, einen entlaufenen Hund zu finden, den Hund unter schlechten Sichtbedingungen im Blick zu behalten oder einfach besser zu sehen.

Wichtig ist dabei aber immer: man muss sich mit dem Thema beschäftigen bevor der Hund entlaufen ist.

Ist dein Hund nämlich erstmal weg und er trägt weder eine TASSO Marke, noch einen GPS Tracker für Hunde, noch ein Leuchthalsband, kann die Suche schwierig werden.

Aus diesem Grund möchte ich dir hier unterschiedliche Möglichkeiten der Hundeortung und mögliche Maßnahmen vorstellen, die verhindern können, dass dein Hund überhaupt erst abhanden kommt. Fragen kannst du gern jederzeit über das Kommentarfeld unten an mich richten.

1. Hundeortung – wie geht das?

Unter „Ortung“ versteht man ein Verfahren zur Positionsbestimmung eines entfernten Objektes. Das Objekt ist in unserem Fall der Hund. Und den wollen wir finden, wenn er mal weg sein sollte.

Die Ortung kann über ganz verschiedene Signale erfolgen. Je nach Methode ist die Ortung unterschiedlich exakt. Dazu werden je nach Gerät Laser, Tonsignale, Radar oder Lichtsignale genutzt. Sehr bekannte Ortungsmethoden sind beispielsweise das Sonar, das Radar, der Laserentfernungsmesser und das Echolot.

Wenn wir hier jedoch von der Hundeortung sprechen, dann ist das grundlegende Ziel, die Position des Hundes zu bestimmen.

1.1 Hundeortung mit GPS Geräten für Hunde

Daher versteht man in erster Linie unter Hundeortung auch das Finden des Standpunktes eines Hundes mit GPS Geräten für Hunde.

Das sind Geräte, die über GPS-Technik einen Standort bestimmen können. Diese Geräte werden beispielsweise am Halsband des Hundes oder an einem Hunderucksack befestigt.

Über ein weiteres Gerät ist dann die Standortbestimmung des Hundes möglich. Meist funktioniert das über eine Smartphone-App, ein PC Programm oder ein GPS-Gerät. In den letzten Jahren geht die Tendenz jedoch eher zum GPS Tracking über das Smartphone. Das hat man schließlich (fast) immer dabei.

Ein paar der GPS Systeme für Hunde sind in der Lage, den Hund bis auf einige Meter genau zu orten. Das hilft bei der Suche nach einem entlaufenen Hund enorm. Jeder, der mal ein entlaufenes Tier gesucht hat weiß, dass es hier oft auf jede Minute ankommt. Für die meisten Hunde und Katzen kann nämlich jede befahrene Straße zur akuten Lebensgefahr werden.

Die Anbieter jener GPS Geräte haben da unterschiedliche Geräte und Preismodelle. Manche setzen auf eine extra SIM Karte im GPS Gerät, andere liefern gleich ein komplettes GPS Halsband, wiederum andere setzen auf einen GPS Empfänger, den man am vorhandenen Hundehalsband befestigen kann.

Mit dem GPS Ortungsgerät für den Hund sind oft aber auch monatliche Kosten verbunden, die sich für mein Empfinden jedoch meist im Rahmen halten. Ein recht bekanntest Beispiel ist hierfür der Tractive GPS Tracker. Schließlich finde ich damit im schlimmsten Fall meinen Hund wieder. Ich lasse den Airbag beim Auto ja auch nicht weg, weil er zu teuer ist. Im Ernstfall kann er mir das Leben retten.

Welche unterschiedlichen GPS-Geräte es für Hunde gibt und welche GPS Tracker für Hunde empfehlenswert sind, habe ich hier zusammengefasst.

1.2 Den Hund orten & im Blick behalten mit einem Leuchthalsband

Wie schon erwähnt, geht es aber nicht immer nur darum, einen entlaufenen Hund wieder zu finden, indem man ihn ortet.

Als Hundehalter kann man auch präventiv einiges tun, um seinen Hund stets im Blick zu behalten – auch wenn die Sichtbedingungen eher schlecht sind.

Im Herbst und Winter werden die Tage wieder kürzer. Damit finden auch Spaziergänge und Ausflüge durchaus mal in der Dämmerung oder im Dunkeln statt.

Leuchthalsbänder für Hunde (oft auch „Leuchtie“ genannt, wobei das eher eine Marke statt eine Abkürzung ist) sind für mich dazu eine geniale Erfindung.

Sie ermöglichen es einerseits, dass meine Hunde von anderen Spaziergängern, Fahrradfahrern, Autofahrern etc. besser und schneller gesehen werden.

Aber auch ich sehe und finde meine Hunde besser, wenn es bereits dämmert und sie sich im Gebüsch gerade einem wundervollen Geruch widmen.

Ich habe mich in den letzten Jahren eingehend mit dem Leuchthalsband für Hunde beschäftigt. Hier erfährst du mehr über meine Erfahrungen und Leuchthalsband Tests und Empfehlungen.

1.3 Hund im Blick behalten mit der Sicherheitswesten für Hunde

Eine ähnlich gute Funktion erfüllen auch Sicherheitswesten für Hunde. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie Hunde nur dann „sichtbar“ machen, wenn ein Lichtkegel auf den Hund gerichtet ist.

Denn nur dann reflektiert die Hundesicherheitsweste auch das Licht und sorgt so für eine bessere Sichtbarkeit.

Ideal für Spaziergänge an der Leine, wenn es dämmert oder dunkel ist und wo Fahrradfahrer und Autofahrer unterwegs sind.

1.4 Tierregister – den Hund wiederfinden und Rückvermittlung

Als ein weiteres „Sicherheitsnetz“ habe ich meine Hunde außerdem beim TASSO Tierregister registriert.

Wenn also alle Stricke reißen und meine Hunde entlaufen sein sollten und sie auch kein GPS Gerät bei sich tragen, tragen sie immer noch eine TASSO-Marke am Halsband.

Gesetz dem Fall, dass sie von einer Person gefunden oder in einem Tierheim abgegeben werden, kann ich anhand dieser TASSO-Marke als Halterin kontaktiert und meine Hunde an mich zurück vermittelt werden.

Wie genau die Sache mit dem Tierregister funktioniert, habe ich in zwei Artikel beschrieben, die sich jeweils mit den Registern TASSO und Findefix befassen.

Genauere Informationen zu TASSO – findest du in meinem TASSO-Bericht. Mehr über das Tierregister Findefix erfährst du in diesem Artikel.

2. Sicherheit ist besonders für alte Hunde wichtig

Ich bin eher der Typ „auf Nummer Sicher“. Und da ich schon erlebt habe, wie gruselig das Gefühl ist, wenn der eigene Hund einfach verschwunden ist, habe ich mittlerweile allerhand unternommen. Einerseits um meine Hunde vor dem Entlaufen zu schützen. Andererseits um sie schneller zu finden oder eine Rückvermittlung möglich zu machen.

Besonders bei meiner alten Hündin wurde das in ihren letzten Jahren ziemlich wichtig. Altersbedingt sah und hörte sie nämlich deutlich schlechter.

Dadurch steigt das Risiko enorm, dass dein Hund einfach mal weg ist. Dazu muss er nicht mal wirklich entlaufen. Es genügen oft schon ein paar Sekunden der Unaufmerksamkeit während der Hund im Gebüsch einer wohlriechenden Fährte folgt.

Mit Sunny ist mir das tatsächlich einige Male passiert, wobei sie nie wirklich weit weg war. Oft habe ich sie einfach auch nicht gesehen, obwohl sie nur 10 Meter entfernt war. Leider hat sie mein Rufen im Seniorenalter dann aufgrund von partieller Taubheit einfach nicht gehört oder aufgrund partieller Sturheit einfach ignoriert. Ein Grund weswegen Sunny immer häufiger mit Schleppleine unterwegs war, wenn wir nicht gerade unsere „Hausrunden“ drehten.

Und deswegen gelten bei uns folgende Hunde-Sicherheitsregeln:

  • im Herbst / Winter tragen meine Hunde in der Dämmerung immer ein Leuchthalsband
  • mein Hund ist bei TASSO registriert
  • bei Ausflügen oder Urlaub bzw. in unbekanntem Gebiet tragen meine Hunde permanent GPS Tracker am Halsband

3. Rückruf-Training weiterhin üben

Trotz aller Geräte und Hundezubehör, das man sich so anschaffen kann, ist das Rückruf-Training für Hunde dennoch super wichtig. Selbst wenn dein Hund schon älter ist, kann und sollte man das regelmäßig üben. Sofern es nicht schon sonderlich gut klappt.

Wie das mit alten Hunden gut klappen und geübt werden kann, werde ich bald in einem gesonderten Artikel zeigen.

Du solltest dich jedenfalls nie nur auf Geräte & Hundezubehör verlassen. Die sind nur dazu da, im schlimmsten Fall zu unterstützen. Sie sind aber nie ein Ersatz für einen gut funktionierenden Rückruf deines Hundes.

 

Ich freue mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte und bin gespannt auf deine Erfahrungen, Fragen und Tipps. Du kannst mir dazu ganz einfach unten im Kommentarfeld schreiben! 🙂

Neu: Fragen kannst du nun auch in unserer Facebook-Gruppe stellen – Tipps und Erfahrungen von anderen Hundefreunden inklusive. 🙂

Hundeortung - Hund orten mit GPS Tracker und Co


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