Alter Hund im Urlaub unfreiwillig entlaufen – wie meine Hündin eben mal weg war

Kurzurlaub an der Ostsee. Es war ein richtig schöner Sommertag auf der Insel Usedom. Wir waren mit den Hunden in der Ostsee schwimmen. Entspannten in der Sonne und kehrten bei einem wunderschönen Sonnenuntergang in unser Ferienhaus zurück.

Unsere Bleibe lag in einem umzäunten Campingpark mit mehreren Holzhäusern und Flächen für Zelte und Wohnwagen. Jedoch waren die Häuser und die dazugehörigen Gärten nicht umzäunt. Nach dem Abendbrot blieben die Hunde noch etwas auf der Terrasse liegen und dösten vor sich hin.

Da ihre Halsbänder klitschnass waren, nahm ich sie ab und hing sie zum Trocknen auf. Ich ging kurz in unser Ferienhäuschen, um mir ein Glas Wasser zu holen, kam wieder heraus und…plötzlich keine Spur mehr von meiner alten Hündin.

Dabei war ich keine 5 Sekunden weg. Mir rutschte das Herz in die Hose, als sie auch auf Rufen und nach einigem Suchen nicht auffindbar war.

Mir war unerklärlich wie sie in so kurzer Zeit so weit weg sein könnte, dass ich sie nicht mehr finden kann.  Außer vielleicht, es wäre ein Eichhörnchen im Garten unterwegs gewesen.

Wir suchten zu Zweit. Durchliefen das Gelände. Durchkämmten nahezu jeden Winkel. Fragten andere Feriengäste. 10 bis 15 Minuten lang, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten.

Bis meine Hündin wie „hergezaubert“ plötzlich zwischen zwei parkenden Transportern der Ferienhaus-Nachbarn hervorkam und mich anblickte als würde sie meine Aufregung so gar nicht verstehen können.

„Na? Ich hab mal geschaut, was beim Nachbarn so los ist..Alles ok.“ schien ihr Blick zu sagen.

Natürlich war ich erleichtert. Andererseits wunderte ich mich aber auch, da ich dort schon drei Mal um das Haus gegangen war, um sie zu suchen.

Was lerne ich daraus?

Meine etwas betagte alte Hundedame wollte auf keinen Fall türmen, aber eben mal herausfinden, was beim Nachbarn so los ist. Dass sie für uns unauffindbar war, dauerte nur wenige Sekunden und brauchte auch keine „Trigger“ wie Eichhörnchen, Mäuse oder anderes. „So schnell kann es also gehen“ dachte ich mir wieder einmal.

Blöderweise – und das wäre im schlimmsten Fall echt ein Drama gewesen – hatte sie nicht einmal ihr Halsband samt Tasso-Marke und GPS-Gerät um.

Merke für den nächsten Urlaub

Ersatzhalsbänder sind für genau solche Situationen wahrscheinlich eine richtig gute Idee. Die kann man wechseln, wenn die Halsbänder nass vom Schwimmen sind und die Hunde laufen nicht ohne Halsband und damit auch ohne Tasso-Marke und ohne GPS Tracker umher.

Ich jedenfalls habe aus dieser noch recht harmlosen Situation gelernt. Und auch wenn alles gut ausging, muss ich den Schreck nicht unbedingt noch einmal erleben.


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